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Ausbildungskredit sichern

17. Juli 2012

Ein Ausbildungskredit ist dafür da, seine Ausbildung oder sein Studium finanzieren zu können. Diese Kreditform wird ausschließlich an Personen vergeben, die nachweisen können, dass sie in Ausbildung sind. Das kann durch einen Ausbildungsvertrag oder durch eine Studienbescheinigung geschehen. Das Besondere an Ausbildungskrediten ist, dass die Summe nicht auf einmal, sondern monatlich an den Kreditnehmer ausgezahlt wird. Die Höhe der Summe wird bei Vertragsabschluss vereinbart und variiert je nach Kreditinstitut von 300 Euro bis hin zu 1.500 Euro. Nach dem Ende der Kreditlaufzeit ist die Gesamtsumme zuzüglich Zinsen zurückzuzahlen. Dabei ist es möglich, die Raten an die jeweilige Lebenssituation anzupassen. Die Zinsen sind bei Ausbildungskrediten meist geringer als bei normalen Ratenkrediten. Außerdem müssen keine Sicherheiten nachgewiesen werden. Der Sinn von Ausbildungskrediten ist es, dass sich der Student oder der Auszubildende komplett auf seine Ausbildung konzentrieren kann und sich so die Dauer möglicherweise verkürzt. Teilweise ist das Ausbildungsgehalt auch so gering, dass es nicht möglich ist, davon den Lebensunterhalt zu bestreiten. Mit Hilfe von einem Kredit hat der Auszubildende dann dennoch die Option, komplett auf eigenen Beinen zu stehen. Zu beachten ist aber auch, dass sich auf die Dauer ein großer Schuldenberg anhäufen kann, der zu 100 % wieder abgetragen werden muss. Das kann teilweise, je nach Höhe, ­bis zu mehrere Jahre dauern und schränkt den Kreditnehmer ein. Zudem wird der Kredit auch bei späteren Kreditanfragen mit als Schuld gewertet und kann so möglicherweise bei anderen Finanzierungen im Weg sein. Im direkten Gespräch mit dem Bankberater können solche Probleme angesprochen werden. Da es verschiedene Ausbildungskredite auf dem Markt gibt, empfiehlt sich zudem ein Vergleich der Konditionen. Bild : © Gerd Altmann/Shapes:AllSilhouettes.com  / pixelio.de

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