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Vom Elfen bis zum Drachentöter – Der Fantasy-Shop

7. Mai 2014

So richtig nachvollziehbar ist die Begeisterung der Fans für alles, was mit Fantasy zu tun hat für viele Außenstehende nicht. Sehr oft geraten die betroffenen Personen als “Freaks” oder “Nerds” in Verruf, was vielleicht für einige auch ein Grund sein mag, noch tiefer in ihr Hobby zu versinken. Viele brüsten sich aber auch stolz mit ihrer Begeisterung, indem sie zum Beispiel auf Treffen mit Gleichgesinnten gehen. Die Bewegung rund um das Thema Fantasy nahm ihren Anfang Mitte des 20. Jahrhunderts. Damals veröffentlichten inzwischen sehr bekannte Autoren die ersten Romane, die das moderne Fantasy-Genre vertraten. Modernes Fantasy heißt, dass besondere Elemente immer wiederkehren. Das sind zum Beispiel Orks, Zwerge oder Elfen. Ihnen werden immer ähnlichen Rollen und Charaktere zugeordnet. Zum Beispiel sind Orks meistens eine bösartige Rasse während Elfen gutmütig und den Menschen wohlgesonnene Wesen sind.

Das Szenario wurde nicht nur von Romanen, sondern auch von unzähligen Filmen, Comics und Spielen wiederverwertet. Bei den Spielen gibt es sehr bekannte Unterarten. Das sind zum Einen die Pen & Paper-Rollenspiele, die Brettspiele, die Live-Rollenspiele und natürlich die Computerspiele, die oft versuchen, die zuerst genannten Spiele-Genres umzusetzen. Bis zum ersten Fantasy-Shop war es also nur eine Frage der Zeit. Neben den bereits genannten Produkten bieten diese unter anderem eine große Auswahl an Merchandising-Artikeln zu bekannten Marken an, deren Palette von T-Shirts über Action-Figuren bis hin zu Verkleidungen reicht.

Die Vertriebswege bilden mittlerweile neben den klassischen Läden natürlich auch Online-Shops. Da Fantasy-Fans normalerweise eine gute Beziehung zu modernen digitalen Medien haben, läuft ein Hauptteil des Verkaufs über das Internet ab. Ein Fantasy-Shop belegt oft auch andere Rollen als die des bloßen Verkäufers: Einige Händler kaufen begehrte Sammelobjekte, um diese dan weiterzuverkaufen. Oder die Betreiber sind gleichzeitig Organisatoren der genannten Live-Rollenspiele, wo die Konflikte aus den klassischen Fantasy-Szenarien spielerisch nachgestellt werden. Die Shops können hier auch als Ausrüster fungieren, da der Bedarf an Bekleidung für Rollenspiele normalerweise sehr hoch ist. Die Begeisterung der Fans für solche Spiele ist groß, daher bieten sie sich als gutes Geschäftsfeld für Fantasy-Shops an.

Bild: © Thomas Max Müller  / pixelio.de

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